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Der Kyffhäuserbund
e.V. - ein Volksbund mit über 200jähriger Tradition
und die aktive
Kameradschaft Steyerberg mittendrin, seit Jahrzehnten mit mehr als 200
Mitgliedern und einer über 125jährigen Tradition als eine der tragenden
kulturellen Säulen im ca. 5500 Einwohner zählenden Flecken Steyerberg. Der Ort
liegt zentral im Städtedreieck Hannover-Bremen-Minden.
Die Jugendarbeit (> 40)
wird großgeschrieben, die Frauen sind stets integriert. Stetes schießsportliches
Üben auf 4 KK-Bahnen 50 m mit elektronischer Anzeige auf Monitore, 2 KK-Bahnen 100 m,
2 Duellbahnen für Freie und
Sportpistole 25 m, 8 LG-Bahnen 10 m ist das Ergebnis von vielen Siegen auf
Landes- und Bundesebene in den ersten Reihen und auf den ersten Plätzen.
Wir würden uns freuen,
Sie in den ungeraden Wochen Freitags ab 15.30 Uhr für Jugendliche und ab 20.00
Uhr für Erwachsene zum Übungs- oder Schnupperschießen im Schützenhaus in der
Sportalle 7 in 31595 Steyerberg begrüßen zu können. Schauen Sie nicht vorbei
sondern rein.
Sie können gern Kontakt
aufnehmen:
Vorsitzender: Hansjürgen Waering, Wilhelm-Busch-Weg 3, 31595 Steyerberg, Tel p
05764-93552, d 05037-970156, mailto
hjwaering@t-online.de
oder auch gleich ein
Antragsformular
ausfüllen.
Was ist
unter dem Begriff "Kyffhäuser zu verstehen?
Der Kyffhäuserbund ist ein
demokratischer Volksbund mit über 200-jähriger Tradition. Jeder unbescholtene
Bürger, der die Ziele des Bundes anerkennt, kann Mitglied werden. Der
Kyffhäuserbund betreibt aktive Reservistenarbeit, fördert den Sport und
insbesondere das Sportschießen, widmet sich der Unterstützung von Angehörigen
gefallener oder in Not geratener Kameraden. Er greift mit Kameradenhilfe in
Notlagen ein, pflegt die Kameradschaft seiner Mitglieder sowie die
Zusammenarbeit von aktiven und ehemaligen Soldaten. Durch Mitgliedschaft und
Kooperation mit Soldatenverbänden in Deutschland und in Europa ist ihm die
Versöhnung mit den Soldaten der ehemaligen Gegner ein besonderes Anliegen,
jedoch auch die Linderung der Not in der Dritten Welt. Er ist Überparteilich und
an keine Konfession gebunden .
1786
fand durch 40 ehemalige Füsiliere Friedrich des Großen in Wangerin die Gründung
statt. Als Zeichen seiner Anerkennung verlieh Friedrich II. ihnen die Fahne
ihres Regiments mit dem königlichen Wappen. Es wurden, drei Jahre vor der
französischen Revolution (1789), die Grundsätze Gleichheit, Brüderlichkeit und
Kameradschaft in den Statuten festgeschrieben.
1900
wurde der "Kyffhäuserbund" unter seinem heutigen Namen gegründet und umfaßte nun
alle deutschen Länder, alle Generationen ehemaliger Soldaten in Deutschland.
1919
wurde Generalfeldmarschall von Hindenburg Ehrenpräsident des Kyffhäuserbundes.
Als im Jahr 1932 Hitler und Generalfeldmarschall von Hindenburg als
Reichspräsident kandidierten, rief der Präsident des Kyffhäuserbundes die
Mitglieder auf, ihren Ehrenpräsidenten von Hindenburg zu wählen. Er wurde im
Alter von 82 Jahren erneut Reichspräsident. Hitler verzieh dem Kyffhäuserbund
diese Niederlage nie. Die Kyffhäuser-Jugend wurde aufgelöst. Nach der
Gleichschaltung erfolgte am 3. März 1943 die Auflösung durch Verfügung Hitlers.
Das Vermögen wurde beschlagnahmt.
1952
begann die Wiedergründung des Kyffhäuserbundes in der Bundesrepublik
Deutschland. Zu den früheren kamen nach 1956 aktive und ehemalige Soldaten der
Bundeswehr, aber auch Frauen und Jugendliche, die nicht Soldat gewesen waren.
Der Deutsche Jugendbund Kyffhäuser wurde Nachfolgeorganisation der in 1933
aufgelösten Kyffhäuserjugend.
2001,
mit der Vereinigung Deutschlands bildeten sich auch in den neuen Bundesländern
wieder Kameradschaften und Landesverbände. Die Tradition des Kyffhäuserbundes
wurde von einer Generation zur nächsten überliefert. Die junge Generation
erfüllt heute den modernen Volksbund mit seinen sozialen und humanitären Ziele
Ein moderner Volksbund
Der Kyffhäuserbund pflegt die Kameradschaft,
fördert die staatsbürgerliche Weiterbildung seiner Mitglieder und setzt sich für
alle Soldaten ein, die mit ihrer Überzeugung der Erhaltung des Friedens und der
Freiheit gedient haben. Die Jugendarbeit ist für uns wichtig, auch junge
Menschen bekennen sich zu den Idealen des Kyffhäuserbundes.
Die Pflege und Förderung des Sports auf allen
Gebieten und insbesondere des Schießsports als interessante
Freizeitbeschäftigung ist eine weitere Aufgabe der örtlichen Kameradschaften.
Schießsportwettkämpfe bis zur Bundesebene sorgen für sportliche Anerkennung
unserer Arbeit. Der Kyffhäuserbund nimmt sich besonders in den dörflichen
Gemeinschaften der Erhaltung und Pflege des Brauchtums und des
Gemeinschaftslebens an. In der Zusammenarbeit mit aktiven und ehemaligen
Soldaten und durch seine Reservistenarbeit ist der Kyffhäuserbund Träger
soldatischer Tradition.
In der politischen Einheit Europas liegt auch
künftig ein besonderer Schwerpunkt. Der Kyffhäuserbund ist Mitglied in
nationalen und europäischen Vereinigungen ehemaliger und aktiver Soldaten. Er
sucht das Gespräch der Versöhnung und Verständigung mit den ehemaligen
Kriegsgegnern. So pflegt er enge Kontakte, z. B. zu französischen und
amerikanischen Vereinigungen und in jüngster Zeit auch mit osteuropäischen und
russischen Soldatenverbänden
Das Kyffhäuserdenkmal
1888
wurde dazu aufgerufen, Kaiser Wilhelm
I. nach seinem Tod ein Denkmal als Symbol deutscher Einheit im Kyffhäusergebirge
zu errichten. Die Bausumme von 1,5 Millionen Mark wurde durch Sammlung der
Kriegervereine in Deutschland aufgebracht.
1895
wurde das Denkmal eingeweiht. Es löste eine
starke Einigungsbewegung aus.
Das Kyffhäuser-Denkmal als Symbol des Bundes
steht seit der Vereinigung beider deutscher Staaten wieder inmitten
Deutschlands. Es bleibt Mahnmal für Frieden, Freiheit und die Einheit
Deutschlands. Mit dem Blick auf Europa geht der Kyffhäuserbund in das dritte
Jahrhundert seiner Tradition .
Weitere Informationen: Kyffhäuser
Fremdenverkehrsamt e.V., Anger 14, 06567 Bad Frankenhausen, Tel.
034671/3037
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